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Ben Aaronovitch, Die Flüsse von London. Roman, dtv, 2012, 478 S., Eur 10,30
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Man macht ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag, er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit 50 Jahren und ausgebildet werden von Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schau-spielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. Dazu muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen und einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln...
"Das Buch findet sich irgendwo zwischen Spannung und höchster Unterhaltung, einfach köstlich! Mit seiner Beobachtungsgabe bis ins kleinste Detail entlockt Ben Aaronovitch den LeserInnen auf fast jeder Seite ein Lachen. Wir hoffen es folgen mehr Fälle!" |
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Sabine Naber (Hg.) Gemischter Satz. Kriminalgeschichten, echomedia, 2. Aufl. 2011, 300 S.,
Eur 19,80
"18 österreichische Krimi-Autorinnen und -Autoren haben sich mit erlesenen Werken rund um Wien, Wein und Tod in diesem Buch versammelt. Vor jeder Geschichte findet der/die Leser/in einen Absatz mit Wissenswertem über die jeweilige Weinsorte, die im Anschluss eine manchmal tödliche Hauptrolle spielen wird, auf jeden Fall aber süffig, vollmundig, lieblich und manchmal auch herb im Abgang sein wird. Ein Muss-Haben-Buch für Krimifans und WeinliebhaberInnen...und unter uns, wer steigert nicht den Genuss eines guten Krimis mit einem Glas guten Weines?" |
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Dick Francis, Weinprobe. Diogenes, TB 2011, 1. Aufl. 1994, 352 S., Eur 10,20
Man vermenge eine Flüssigkeit mit Schießpulver und zünde sie an – wenn das Gemisch mit ruhiger blauer Flamme brennt, beweist dies, dass die Flüssigkeit mindestens 50% Alkohol enthält. Dem Weinhändler Tony Beach genügt ein simpler Zungentest, um festzustellen, dass in den Flaschen mit dem teuren Bordeaux und dem noblen Scotch gepanschte Brühe schwimmt. Doch seine Entdeckung erweist sich als nicht weniger explosiv als der Alkoholtest nach alter Väter Art ...
"Dick Francis war jahrelang einer der erfolgreichsten Jockeys Englands bis ein schwerer Sturz ihm die Tore zu einer anderen Karriere öffnete, der eines großartigen Autors. Fesselnd bis zur letzten Seite ist seine "Weinprobe", bei der ein junger verwitweter Weinhändler und ein Wirtschaftsdetektiv parallel zur Polizei ihre Ermittlungen führen - weitaus riskanter aber auch erfolgreicher als ihre offiziellen Kollegen. Ein Genuss für Liebhaber/innen gehobener Spannung." |
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O du schreckliche. Kriminelle Weihnachtsgeschichten von Patricia Highsmith, P.D. James, Ingrid Noll, Dick Francis, Henning Mankell und anderen. Diogenes, 2011, 242 S., Eur 10,20
Das Fest der Liebe, die Heilige Nacht? Weihnachten kann auch ganz anders sein: eine verbrecherische, sogar mörderische Angelegenheit. Schlimm für diejenigen, die es erwischt, und auch für jene, die, anstatt zu Hause zu feiern, in der Kälte ermitteln müssen. Ingrid Noll, Paul Auster und Patricia Highsmith schreiben über die unschöne Angewohnheit, an Weihnachten nicht zu schenken, sondern zu stehlen, Henry Slesar erzählt von einem Mann, der in der Klemme steckt, weil er Weihnachten zu sehr liebt, Arthur Conan Doyle berichtet über die Verlegenheit, in einer Weihnachtsgans einen blauen Karfunkel zu finden, und P.D. James über das noch größere Ungemach, am Weihnachtsmorgen einen Toten in der Bibliothek zu entdecken.
"Weihnachten für Krimi-LiebhaberInnen. 10 spannende Geschichten die in der Vorweihnachts-zeit erst so richtig Weihnachtsfreude aufkommen lassen ... ;))" |
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Edith Kneifl (Hg.) Tatort Kaffeehaus. 13 Kriminalgeschichten aus Wien. Falter Verlag, 2011, 272 S., Eur 22,90
Mit krimineller Energie und schrägem Humor machen 13 bekannte österreichische Krimi-autorInnen mörderische Streifzüge durch die Wiener Kaffeehäuser.
Schräge Vögel und finstere Gestalten bevölkern in der vorliegenden Anthologie die Kaffee-häuser und so mancher Kellner entpuppt sich als spitzfindiger Ermittler, begnadeter Psychologe oder gar als raffinierter Mörder, mancher Stammgast als gefährlicher Spinner oder nicht ganz so unschuldiges Opfer.
Von Amaryllis Sommerer, Claudia Rossbacher, Stefan Slupetzky, Gerhard Loibelsberger, Raoul Biltgen, Manfred Wieninger, Sabina Naber, Helga Anderle, Eva Rossmann, Andreas P. Pittler, Thomas Askan Vierich, Lisa Lercher, Edith Kneifl
"Jetzt schon ein Klassiker! Wien und Kaffeehaus gehören einfach zusammen genauso wie WienerInnen und ihre Liebe zur Morbidität, zu Leichen und zur Psychologie. Der Falter-Verlag hat nicht auf bekannte KrimiautorInnen zurückgegriffen, sondern auf weniger bekannte Namen, dafür fast alles echte WienerInnen und jede Geschichte spielt in einem anderen Wiener Kaffeehaus. Es war die richtige Wahl! Und weil man in guten Kaffeehäusern zum Kaffee auch ein Stück Schokolade oder einen Keks bekommt, findet sich am Ende jedes Krimis die Anschrift des "Tatorts". Das perfekte Weihnachtsgeschenk, vielleicht gleich mit einer Einladung in ein Wiener Kaffeehaus ;))" |
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Petros Markaris, Faule Kredite. Ein Fall für Kostas Charitos. Diogenes, 2011, 397 S., Hardcover, Eur 23,60
Die Krise legt Griechenland lahm. Niemand hält mehr die Arbeitszeiten ein, überall wird diskutiert und protestiert. Arbeitnehmer, Rentner und Studenten gehen auf die Straße, und ihre Demonstrationszüge verstopfen das Zentrum Athens mehr, als es der Verkehr je tat. Auch Familie Charitos muss den Gürtel enger schnallen. Gerade haben Kostas und Adriani noch die Hochzeit ihrer einzigen Tochter Katerina ausgerichtet und sich zum ersten Mal seit dreißig Jahren ein neues Auto geleistet – und nun wissen sie nicht mehr, wie sie die Raten abzahlen sollen. Als dann innerhalb weniger Tage zwei Banker auf grausame Weise umgebracht werden, herrscht in der Finanzwelt und bei der Polizei höchste Alarmstufe.
"Besser kann die aktuelle Situation in Griechenland nicht beschrieben werden und das ganze verpackt in einen spannenden Krimi dessen Ende nicht vorhersehbar ist.". |
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Rosemary Harris, Der weiße Garten. Ein Gartenkrimi. Thiele Verlag, 2011, 318 S.,
Hardcover mit Lesebändchen, Eur 18,00
Paula Holliday hat von der Stadt die Nase voll und von ihrem undankbaren Job beim Fernsehen auch. Kurz entschlossen zieht die junge Frau in das verschlafene Örtchen Springfield in Connecticut, um dort ihre wahre Leidenschaft zum Beruf zu machen: das Gärtnern. Der Tod einer exzentrischen alten Dame, die ihr verwildertes Anwesen der historischen Gesellschaft von Springfield hinterläßt, beschert Paulas kleiner Gartenbaufirma endlich den ersten großen Auftrag. Halcyon - früher eine herrliche Gartenanlage nach italienischem Vorbild - soll aufwendig restauriert und in seiner ursprünglichen Schönheit wieder hergestellt werden. Paula ist auf alles vorbereitet. Jedoch nicht auf das, was sie gleich am ersten Tag unter den Magnolienbüschen ausgräbt: In dem Teil des Parks, der sich „weißer Garten" nennt, stößt sie auf die mumifizierte Leiche eines Babys...
"Dieses Buch ist eine Perle im unendlichen Meer von Kriminalromanen! Köstlich aus dem Amerikanischen übersetzt von Ulrich Hoffmann bietet dieser Roman Lesequalität erster Güte, Spannung bis zur letzten Seite, eine Kleinstadtkulisse in die der/die LeserIn unweigerlich hineingezogen wird und Charaktere, die einem ans Herz wachsen. Wir hoffen auf weitere Gartenkrimis von Rosemary Harris!!" |
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Martin Walker, Schwarze Diamanten. Der dritte Fall für Bruno, Chef de police. Diogenes,
2011, 352 S., Euro 22,60
Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges’ drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten unter den alten Eichen im Périgord – und genauso schwer zu finden.
"Waren es in den ersten beiden Geschichten Käse und Wein, so sind es im dritten Band die kostbaren, für viele unbezahlbaren Trüffeln, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen...als kleine Entschädigung für grausame Morde. Martin Walker versteht es herrlich spannende Krimihandlung und kulinarische Highlights zu einer fesselnden Geschichte zu verbinden. Unser Tipp beim Lesen: Trüffelöl mit zarten Parmesanscheibenen dazu genießen... fast wie Urlaub im Périgord." |
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Donna Leon, Auf Treu und Glauben. Commissario Brunettis 19. Fall. Roman, Diogenes, 2011, 316 S., Eur 23,60
Ferragosto in Venedig: Commissario Brunetti will mit seiner Familie nach Südtirol in die Berge fahren. Er ist ferienreif, will unter dem Federbett verschwinden und Geschichts-bücher lesen. Für einen Moment scheint auch das Verbrechen eine Auszeit zu nehmen, nur zwei Leute bitten ihn um einen Freundschaftsdienst: Brusca macht sich Gedanken um uner-ledigte Gerichtsakten, Vianello um die eigene Tante. Aus heiterem Himmel ist Zia Anita da-bei, das Familienvermögen durchzubringen. Vianello fürchtet, sie stehe unter dem Einfluss eines gefährlichen Betrügers. Durch welche Kanäle fließt das Geld? Brunetti will das nach den Ferien aufklären und sitzt schon im Zug – da gibt es einen Toten. Ein Mordfall, der den Commissario in brütender Hitze kreuz und quer durch Venedig führt. Brunetti kämpft gegen Hinterhältigkeit und Scheinheiligkeit, gegen Durchtriebenheit und Korruption. Donna Leons 19. Fall führt in ein Venedig der Scharlatane.
"Der Sommer kann erst dann richtig beginnen, wenn ein neuer Donna Leon Krimi auf dem Markt ist - selbst in den verregnetsten Sommertag bringt sie die Spannung und Hitze Venedigs. Pflichtlektüre für alle Fans!"
Auch erhältlich als Hörbuch, gelesen v. Jochen Striebeck, 8 CDs, ca.546 Minuten, Eur 31,90 |
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Claus Ulrich Bielefeld, Petra Hartlieb, Bielefeld & Hartlieb Auf der Strecke. Ein Fall für Berlin und Wien. Roman, Diogenes, 2011, 359 S., Eur 11,30
Der erfolgsverwöhnte junge Autor Xaver Pucher hatte noch viel vor. Doch unterwegs zu seinem Agenten, dem er sein neues Manuskript überreichen wollte, wird er im Schlaf-wagenabteil auf der Strecke zwischen Wien und Berlin ermordet. In seinem Koffer findet die Polizei kein Manuskript, dafür Spuren von Kokain. Hat Puchers Tod mit Drogen zu tun? Wien und Berlin ermitteln gemeinsam: auf der österreichischen Seite Anna Habel, Ende dreißig, temperamentvoll und unermüdlich, auf der deutschen Thomas Bernhardt, Mitte fünfzig, sarkastisch und manchmal zur Melancholie neigend. Mit ihren unterschiedlichen Temperamenten geraten sie schon bald aneinander. Doch im Dienst der Sache und unter dem Druck der Öffentlichkeit müssen sie sich zusammenraufen.
...und sie tun das auf eine so köstliche Art und Weise, dass der/die Leser/in die beiden förmlich vor sich sieht, ebenso wie die KollegInnenschaften in Wien und Berlin, die mit Zynismus nicht sparen. Dieses Buch ist so fesselnd wie erfrischend in seinem ständigen Wechsel zwischen Wien und Berlin, das beste für spannungsgeladenes Prickeln in heißen Sommernächten, unbedingt lesen!! |
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Eva Gründel, Teuflische Weihnachten. Ein Neapel Krimi. Molden Verlag, 2010, 347 S., Eur 19,95
Ganz Neapel wartet auf das Blutwunder von San Gennaro. Doch als sich ein Rettungs-wagen mit heulenden Sirenen den Weg durch die Menge bahnt, wird schnell klar, dass echtes Blut geflossen ist und ein echter Dolch in einem echten Menschen steckt. Nach den Abenteuern auf Sizilien führen das Leben und die Liebe die Reiseleiterin Elena Martell und ihren feschen Commissario nach Neapel. Dort kommen sie einer geheimnisvollen Mordserie auf die Spur. Krippenfiguren tauchen an seltsamen Orten auf und liefern die Hinweise auf ein Komplott, in dem Drogenhandel und Religiosität verschmelzen. Die alten Gassen und Höfe von Wien werden dann zum Schauplatz eines packenden Showdowns.
"Eine Kanne Tee oder heiße Schokolade, eine flauschige Decke und nichts hält sie mehr ab in teuflische Weihnachten einzutauchen und erst wieder aufzutauchen wenn alles aufgeklärt ist." |
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Martin Walker, Grand Cru. Der 2. Fall für Bruno, Chef de police. Diogenes 2010, Eur 22,60
Ein geheimes Paradies auf Erden, das ist das Périgord. Oder vielmehr war, denn die Weinberge der Gegend sollen von einem amerikanischen Weinunternehmer aufgekauft werden. Es gärt im Tal, in den alten Freund- und Seilschaften, und in einem Weinfass findet man etwas völlig anderes als Wein – eine Leiche.
"Martin Walkers Grand Cru Romane sind wie der Wein, der im Périgord wächst, sie werden immer besser. Er möge mir diesen Geschlechterwechsel verzeihen, für mich ist Martin Walker die Donna Leon Frankreichs!" |
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Tran-Nhut, Das schwarze Pulver von Meister Hou. Ein Kriminalfall für Mandarin Tân. Unionsverlag, 2010, 318 S., Eur 10,20
Der junge Mandarin Tân, Richter in einer Hafenstadt im Norden Vietnams, hat alle Hände voll zu tun: Geisterschiffe greifen eine Dschunke an, Graf Diêm wird ermordert aufgefunden, im Hafen wird geschmuggelt, der französische Jesuit ist womöglich ein Spion, und die geheimnisvolle Madame Eisenhut ist auf einmal spurlos verschwunden. Tatkräftig unterstützt wird Mandarin Tân von seinen Freunden, dem genusssüchtigen Schritgelehrten Dinh und dem dicken Doktor Porc, ein so dünkelhafter wie exzellenter Mediziner. Die beiden Schwestern Thanh-Van Tran-Nhut und Kim Tran-Nhut haben eine turbulente Kriminalgeschichte im Vietnam des 17. Jahrhunderts geschrieben.
"Ein exzellentes Werk, jede Seite lässt die LeserIn eintauchen in die Farbenpracht und Kultur des alten Vietnam und dazu Spannung bis zur letzten Seite! Wir hoffen auf mehr Fälle des sympathischen Mandarin Tân." |