Ursu Mahler, Der Konflikt-Coach, Sicherer Umgang mit Konfliktsituationen in Familien- und Berufsalltag. 86 Antworten zur erfolgreichen Konfliktlösung. Junfermann, 2011, 80 S., Eur 10,30

"Von heiklen Situationen im Büroalltag bis zu Themen aus dem Familienleben finden Sie in diesem Büchlein viele Anregungen für konstruktive Zugangsweisen. Ideal für Einsteiger ohne Grundkenntnisse in Kommunikation und Konfliktmagagement."

Brigitte Schulte / Barbara Schulte-Steinicke / Lutz von Werder: Die heilende Kraft des Schreibens

Lutz von Werder, Barbara Schulte-Steinicke, Brigitte Schulte, Die heilende Kraft des Schreibens. Patmos, 2011, 162 S., Eur 15,40

Die eigene Biografie enthält große Schätze, aber auch schmerzliche und unverarbeitete Erfahrungen. Schreiben kann eine Methode sein, sich auf sanfte Art mit der eigenen Lebens-geschichte auseinanderzusetzen und auszusöhnen. Die Autorinnen und der Autor, erfahrene Schreibtherapeuten und Schreibwerkstattleiter, geben einen Überblick über die verschiedenen Techniken des therapeutischen Schreibens. Anhand vieler Übungen und Beispiele aus der Schreibtherapie zeigen sie, dass Schreiben heilsame Kraft besitzt, die im Alltag genutzt werden kann.

"Ein anregendes und heilsames Buch mit zahlreichen Übungen und Erklärungen zum therapeutischen Effekt von Schreiben."

Renate Daniel: Nur Mut!

Renate Daniel, Nur Mut! Die Kunst, schwierige Situationen zu meistern. Patmos, 2011, 168 S., Eur 15,40

Eine unbequeme Wahrheit auszusprechen, sich aus einer gescheiterten Beziehung zu lösen, sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen – all das erfordert Mut. Doch wie schafft man es, sich in Angst machenden Situationen ein Herz zu fassen und mutig zu sein? Renate Daniel beschreibt anhand vieler Beispiele, was Mutigsein im Alltag bedeutet. Sie bietet viele Übungen, die das Selbstwertgefühl stärken und helfen, sich mutig für das einzusetzen, was einem wichtig ist.

Die Autorin ist Psychotherapeutin und sensibilisiert anhand vieler Beispiele aus dem Alltag für mehr Zivilcourage und Mut. Fragen und Übungen helfen die eigene Courage zu reflektieren.

Tom Diesbrock: Hermann!

Tom Diesbrock, Hermann! Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker. Patmos, 2011, 109 S., Eur 13,30 mit Zeichnungen von Frank Wowra

O-Töne von Hermann lauten so: Das schaffst du nie! Dafür bist du doch schon viel zu alt! Wie ungeschickt von dir! Hermann ist der innere Kritiker, den wir alle kennen. Er lässt kein gutes Haar an uns, nörgelt herum und kritisiert, wo er nur kann. Zum Davonlaufen! Doch Hermann läuft mit. Er ist ein Teil unserer Persönlichkeit, wir werden ihn nicht los. Besonders dann nicht, wenn wir ihn innerlich ablehnen oder gar bekämpfen. Tom Diesbrock weiß, wie Hermann tickt. Und er verrät uns ein Rezept, wie wir die Kritik unseres inneren Miesepeters entschärfen und für uns nutzbar machen können. Ein Ratgeber für mehr Gelassenheit mit sich selbst.

"Ein köstliches Geschenk für alle, die mit sich manchmal zu streng ins Gericht gehen...und zum heimlich selbst reinlesen ;))"

Verena Kast: Interesse und Langeweile als Quellen schöpferischer Energie

Verena Kast, Interesse und Langeweile als Quelle schöpferischer Energie. Patmos, 2011, 200 S., Eur 20,50

Sich interessiert und mit ganzer Aufmerksamkeit einem Menschen oder einer Sache widmen - diese Hingabe an den Augenblick kennt jeder. Interesse ist jedoch eine so »normale« Emotion, dass sie als solche meist nicht wahrgenommen wird. Doch sie hat eine enorm große Bedeutung für unsere Psyche: Sie ist die Grundmelodie des Lebens.
Ihr Gegenpol, die Langeweile, ist ebenso wichtig für unsere psychische Gesundheit: Sie kann eine Quelle schöpferischer Energie sein, wenn wir nur richtig mit ihr umzugehen wissen. Verena Kast beschreibt anschaulich, wie die Grundemotionen Interesse und Langeweile uns Zugang verschaffen zu unserer Lebendigkeit.

"Was ist psychische Gesundheit anderes als die Fähigkeit des Menschen, seinen wahren Interessen entsprechend zu handeln.(Erich Fromm) Verena Kast macht uns wieder bewusst in welche Schwingungen und Dynamiken wir geraten, wenn wir etwas tun, das unsere ganze Aufmerk-samkeit und Energie hat. Sie vermittelt auch leicht verständlich anhand praktischer Beispiele wie Komplexe entstehen und die Bedeutung von Langeweile. Ein sensibilisierendes und inspirierendes Buch!"

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Marie-Luise Conen, Ungehorsam - eine Überlebensstrategie. Professionelle Helfer zwischen Realität und Qualität. Carl-Auer, 2011, 174 S., Eur 22,60

Professionelle Helfer in der Sozialen Arbeit sehen sich seit Längerem tiefgreifenden Veränder-ungen ausgesetzt. Sinkende Sozialetats, zunehmende Arbeitsverdichtung, starker Arbeits- und Verantwortungsdruck stellen sie vor die Wahl: Entweder sie machen Abstriche an der Qualität ihrer Arbeit, oder sie versinken in totaler Arbeitsüberlastung. Marie-Luise Conen zeigt in diesem Buch einen dritten Weg auf: den des überlegten, geplanten Ungehorsams gegen eine Sozial-bürokratie, die sich mehr mit der Verwaltung als mit dem Fortkommen ihrer Klienten beschäftigt.

Letztlich überzeugt aber ein wesentlich schwerer wiegendes Argument: Die Folgekosten eines ungebremsten Abbaus von Qualitätsstandards in der Sozialen Arbeit wären gravierend. Dieser Umstand macht das Buch nicht nur zu einem Überlebensführer für professionelle Helfer, sondern auch zu einem brisanten und hochpolitischen Statement auf die Frage: Welche Soziale Arbeit wollen wir uns leisten?

"Marie Luise Conen greift ein in Österreich genauso wie in Deutschland brisantes Thema mutig auf, die Frage ist, ob Gewerkschaft und Betriebsrat wirklich vielversprechende Unterstützer sind. Nicht oft genug wiederholen kann man die Hinweise wie MitarbeiterInnen sich von einem noch mehr an Arbeit abgrenzen können."

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Heiko Kleve, Aufgestellte Unterschiede. Systemische Aufstellung und Tetralemma in der Sozialen Arbeit. Carl-Auer, 2011, 171 S., Eur 22,60

Das Unterscheiden gehört in der Sozialen Arbeit zur Diagnose wie zur Intervention: Wie unter-scheidet sich das Leben, das ein Klient führt, von dem, das er führen möchte oder führen soll? Wie können professionelle Helfer so intervenieren, dass bei Klienten konstruktive Unterschiede, d. h. nützliche Veränderungen, angeregt werden? Die zweite zentrale Operation in der Sozialen Arbeit ist das Entscheiden. Nicht selten bedeuten Entscheidungen einschneidende Konsequenzen für das Leben von Klienten und gehen deshalb mit deutlichen Ambivalenzen aufseiten der professionellen Helfer einher. Heiko Kleve verbindet in diesem Buch zwei Techniken, die das Unterscheiden und das Entscheiden wesentlich erleichtern: die systemische Aufstellung und das Tetralemma. Kompakt und gut nachvollziehbar erläutert er die Grundlagen der beiden Methoden und zeigt ihre Anwendung in der Interaktion, der Organisation und der Selbstreflexion Sozialer Arbeit auf. "Dem kann nichts hinzugefügt werden, außer: ein sprachlich sehr anspruchsvolles Buch.".

Jack Canfield, Mark v. Hanse, Jeanna Gabellini, Eve Gregory, Das Erfolgsprinzip. 7 Erfolgs-rezepte für ein erfülltes Leben. VAK, 3. Aufl. 2009, 286 S., Eur 17,50

Jack Canfield, selbst vom High School-Lehrer zum Multimilionär aufgestiegen, hat aus seinem Erfahrungsschatz eine kompakte Anleitung in Sachen Lebensglück kreiert und in 7 unterhalt-samen Kapiteln gebündelt. Beispiele und Geschichten aus dem wirklichen Leben animieren dazu, sich selbst ehrgeizige Ziele zu setzen und der eigenen Intuition und Begeisterung zu vertrauen. Mit zahlreichen praktischen Tipps und Anregungen, die Sie befähigen, wie ein Dirigent das zum Klingen zu bringen, was Sie an inspirierenden Träumen für ein erfülltes Leben in sich tragen.

"Zahlreiche Übungen und Fragen zur eigenen Weiterentwicklung auf Basis des Gesetz der Anziehung von einem der es wissen muss ;)"

Evelyne Maaß, Maria Fraumann, Sabine Groth, Falk Schrade, Von Ärgermäusen und Zauberjacken. VAK, 1. Aufl., 253 S., Eur 21,40

Eine Schatzkiste gefüllt mit 88 Spielen, Ritualen, Übungen und Phantasiereisen für Kinder von 3-13 Jahren. Ziel ist kreative Lösungen für Situationen des Alltags zu finden, etwas den Umgang mit Konflikten oder Ängsten, der Stärkung des Selbstwertgefühls, dem Erkennen und Erweitern eigener Grenzen, Lernen und auch der Entspannung. Die Übungen können sowohl mit einzelnen Kindern als auch Gruppen bis Schulklassengröße umgesetzt werden.

"Sehr gut umsetzbare Übungen für alle Settings und Gelegenheiten!"

Dr. Günter Tews, Unterhalt korrekt berechnen. Handbuch. Inkl. Unterhaltsrechner auf CD-Rom, Verlag Österreich, 2011, 268 S., Eur 78,00

Anhand von konkreten Beispielen in Form von Programmdateien und Excel-Sheets erhält der/die Leser/in das Werkzeug für eine korrekte und rasche Unterhaltsberechnung. Speziell auf die Anrechnung der Familienbeihilfe wird ausführlich eingegangen. Zusätzlich ist die gesamte einschlägige Judikatur dargestellt. In den Rechenbeispielen sind enthalten:

* Unterhalt für bis zu vier Kinder mit korrekter Anrechnung der Familienbeihilfe
* Berücksichtigung unzumutbarer Fahrtkosten
* Aufteilung einer Abfertigung
* (Rest-)Unterhaltsanspruch des Kindes bei Eigeneinkommen, Drittpflege und Eigenpflege
* Ermittlung des Rechtsmittels gegen zweitinstanzliche Entscheidungen
* Unterhalt des (Ex-)Partners
* Grenzwertberechnung für Unterhalt (Ex-)Partner

Käufer/innen des Buches, die sich per E-Mail an tews@tews.at registrieren, erhalten einen Zugang für den kostenlosen Download der aktualisierten bzw erweiterten Programme (zB neue Regelbedarfssätze oder Ausgleichszulagenrichtsätze).

Dr. Günter Tews ist ausgewiesener Familienrechtsexperte, juristischer Angestellter und EDV-Leiter der Anwaltssocietät SDSP in Linz und Wien.

   

Waltraud Barnowski-Geiser, Vater, Mutter, Sucht. Wie erwachsene Kinder suchtkranker Eltern trotzdem ihr Glück finden können. Semnos Verlag, 2011, 124 S., Eur 11,95

„Wer verdrängt, steckt fest! Wer hinschaut und aktiv wird, kann wachsen.“ (die Autorin)

Kinder suchtkranker Eltern finden wenig Beachtung. Die Sucht von Vater oder Mutter ist tabu, das Leiden der Kinder ist tabu. Das bleibt oft auch so, wenn die Kinder erwachsen werden.
Waltraut Barnowski-Geiser hilft mit diesem Buch, das Schweigen zu durchbrechen. Sie lässt Betroffene zu Wort kommen. Sie zeigt die sieben Stärken und die sieben Wunden erwachsener Suchtkinder. In einem Selbsttest können die Rollen, die Suchtkinder spielen, erkannt und durch die Hilfen des AWOKADO-Konzeptes überwunden werden.

"Hinter dem wenig ansprechenden Cover verbirgt sich ein großartiges Buch zu einem wichtigen Thema, den Kindern suchtkranker Eltern. Waltraud Barnowski-Geiser beschreibt in äußerst wert-schätzender und ressourcenorientierter Weise die Wunden, die Kinder suchtkranker Eltern erlitten und die Stärken, die sie daraus entwickelt haben und zeigt anhand von 8 Leinwandrollenbildern (wie Pippi Langstrumpf oder Superman) in 8 Schritten Möglichkeiten auf, das eigene Leben glücklicher zu gestalten.

Ratgeber Magersucht

Thomas Paul, Ursula Paul, Ratgeber Magersucht. Informationen für Betroffene und Angehörige. Hogrefe, 2008, 62 S., Eur 8,95

Woran erkennt man, dass man selbst oder ein Angehöriger an Magersucht bzw. Anorexia nervosa leidet? Wie entsteht eine Magersucht und wie sieht der langfristige Verlauf der Er-krankung aus? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Der Ratgeber liefert Betroffenen und ihren Angehörigen verständliche Informationen zu diesen und weiteren Fragen. Der Ratgeber gibt einen Überblick über die Symptome der Magersucht sowie über die wichtigsten Erkennt-nisse zu den Ursachen der Erkrankung. Er beschreibt, wie die Behandlung der Magersucht aussehen kann. Zudem wird darauf eingegangen, was man selbst zur Behandlung beitragen kann und wie Angehörige die Betroffenen unterstützen können. Ein ausführliches Fallbeispiel, Arbeitsblätter sowie Adressen von wichtigen Ansprechpartnern, bei denen Betroffene und Angehörige Hilfe finden können, schließen den Ratgeber ab.

"Ein sehr kompakter, gut verständlich geschriebener Ratgeber für Betroffene und Angehörige!"

Monika Gerlinghoff, Herbert Backmund, "Is(s) was?!" Ess-Störungen. Wann sollten sich Eltern Sorgen machen? Wie Eltern und Fachleute helfen können. Beltz, 2011, 128 S., Eur 13,40

Ess-Störungen fallen nicht vom Himmel – oft sind sie die Folge nicht nur falscher Ernährungs-gewohnheiten, sondern auch psychologischer Probleme in der Familie, die um das Essen kreisen. Auch haben Fachleute keinen Zweifel, dass häufige Diäten, die ständige Beschäftigung mit dem Gewicht und der Figur, verbunden mit dem Wunsch abzunehmen, für Kinder und Jugendliche die Gefahr bergen, eine Ess-Störung zu entwickeln. Die Autoren geben in diesem Ratgeber Tipps und Hinweise, wie Eltern bei ihren Kindern Essprobleme erkennen können. Zusammen mit betroffenen Jugendlichen zeigen sie Wege auf, der Gefahr einer Ess-Störung vorzubeugen bzw. wie Familien am besten mit vorhandenen Ess-Störungen wie Bulimie oder Magersucht umgehen. Ein sehr hilfreiches, übersichtlich und abwechslungsreich aufbereitetes Buch für Eltern und Fachleute, besonders berühren die Aussagen und Schilderungen von magersüchtigen Töchtern."

Michael Schulte-Markwort / Sabine Zahn: Magersucht

Michael Schulte-Markwort, Sabine Zahn, Magersucht. Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige. Patmos, 2011, 157 S., Eur 15,50

Anorexie ist eine gefährliche Krankheit. Immer mehr Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 35 Jahren sind heute magersüchtig. Etwa 15 Prozent von ihnen sterben. Die Experten Michael Schulte-Markwort und Sabine Zahn geben komprimiert Antworten auf Fragen wie: Welches Essverhalten ist normal? Welches krank? Wie äußert sich Magersucht und was sind die Ursachen? Die Autoren beschreiben anschaulich, wie Magersüchtige denken und fühlen, und zeigen, wie Betroffene aus dem Teufelskreis der Hungersucht herausfinden.

Am Anfang waren wir zu zweit

Ilka-Maria Thurmann, Uta Fischer, Am Anfang waren wir zu zweit. Ein Buch für verlassene Zwillingskinder. Mabuse-Verlag, 2010, 38 S., Eur 16,90

Sandra spürt eine unbestimmte Sehnsucht. Sie weiß gar nicht genau, wonach. Tagsüber ist sie deswegen manchmal wie abwesend, und abends kann sie nicht alleine einschlafen...Einfühlsam und liebevoll illustriert, beschreibt "Am Anfang waren wir zu zweit" einen frühen, vorgeburt-lichen Verlust aus der Kinderperspektive: Sandra hatte im Mutterleib einen Zwilling, den sie sehr bald wieder gehen lassen musste.
In einem Begleittext für Eltern und Fachleute beschreibt die Autorin mögliche Folgen, aber auch heilsame Umgangsweisen, die sich in ihrer therapeutischen Arbeit bewährt haben.

"Ein Buch mit dem sich sehr behutsam mit Kindern, die einen Zwilling im Mutterleib verloren haben, besprechen lässt, was in ihnen vorgehen kann und sie motiviert das eigene Leben ohne Ein-schränkungen anzunehmen. Interessant auch die Informationen am Buchende, welche Symptome schon Babys aufweisen können, die einen Zwilling verloren haben, von dem vielleicht nicht einmal die Eltern etwas wussten..."

Humor in der Integrativen Kurzzeittherapie

Waleed Anthony Salameh, Humor in der Integrativen Kurzzeittherapie. Ein interaktives Übungsbuch. Klett-Cotta, 2007, 255 S., Eur 25,70

Wir alle wissen, dass Stress und Leiden krank machen, also muss auch das Gegenteil wirken: Humor und Lachen machen gesund. Der Autor demonstriert in sieben in sich abgeschlossenen Schritten das gesamte Spektrum der humortherapeutischen Interventionsmöglichkeiten; angefangen mit der psychodynamischen Theorie, den ersten diagnostischen Maßnahmen bis zur Anwendung der eigentlichen Techniken unter Zuhilfenahme so genannter Lachtests. Jeder Schritt besteht dabei aus Lern- und Praxiselementen und interaktiven Übungen.
Humor
- kann unsere emotionale Einstellung zur Welt verändern
- hilft, dass wir uns gegenüber unseren Gefühlen öffnen
- hilft Blockaden aufzulösen
- hat eine soziale Funktion: gemeinsam lachen heißt innige Gefühle mit anderen teilen
- baut Abwehrhaltungen ab, hilft, Probleme aus einem neuen Blickwinkel besser zu verstehen
- ist der schnellste Weg zu gelungener zwischenmenschlicher Kommunikation
- ebnet uns den Weg zu einer grundsätzlichen Einstellung und Verhaltensänderung, indem wir innere Ressourcen neu nutzen.

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Matthias Müller, Barbara Bräutigam (Hg.) Hilfe, sie kommen! Systemische Arbeitsweisen im aufsuchenden Kontext. Carl-Auer, 2011, 379 S., Eur 36,00

Ziel aufsuchender Hilfen ist es, Menschen, die im sozialen Kontext Unterstützung brauchen, dort zu begegnen, wo sie sonst auf sich alleine gestellt wären: direkt bei sich zu Hause. Der direkte Kontakt in Form von Hausbesuchen ermöglicht es einerseits, die jeweiligen Umstände und Lebensmilieus der Besuchten kennenzulernen und schneller zu erfassen, welche Inter-ventionen passen können. Andererseits trägt er das Risiko in sich, die Intimsphäre der Besuchten zu verletzen, Grenzen zu überschreiten und als Übergriff empfunden zu werden. Insofern unterscheidet sich das aufsuchende Arbeiten in vielen Aspekten von der Arbeit in selbst gestalteten Arbeitsräumen. In diesem Buch wird das aufsuchende Setting sowohl theoretisch beschrieben als auch im Hinblick auf die Praxis in den unterschiedlichen Arbeits-feldern bzw. Zielgruppen beleuchtet. Dabei werden sowohl aktuelle Forschungsergebnisse als auch praxisorientierte Instrumente und Manuale vorgestellt, die die tägliche Arbeit erleichtern und effizienter machen. Die 30 Beiträge repräsentieren ein breites Spektrum der aufsuchenden Hilfen. In ihrer Summe machen sie die vielfältigen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Hilfeform greifbar und zeigen Möglichkeiten der weiteren Entwicklung auf.

Ein hervorragendes Buch zu einem immer wichtiger werdenden Aspekt der Beratung/Begleitung!

Dr. Julia Umek, Was sagt mir meine Kindheit? Die eigene Entwicklungsgeschichte erkennen und beeinflussen. Kneipp Verlag, 2011, 160 S., Eur 19,95

Unsere Kindheit hat Spuren hinterlassen, auf denen wir gehen können, aber nicht gehen müssen. Wie kann man diese Spuren nützen, um zu einem guten Leben, zu einem geglückten Leben zu kommen? Niemand sagt, dass wir ein Leben lang auf Ärger und Enttäuschung gleich reagieren oder immerzu nach der Liebe suchen müssen, die wir in der Kindheit nicht erhalten haben. Dieses Buch schafft Möglichkeiten, die eigene Vergangenheit zu erforschen und zu verstehen, was dahintersteckt, wenn wir uns wie "ferngesteuert" verhalten. Wer sich selbst versteht, kann alte Verhaltensmuster, die aus der Kindheit stammen, loslassen, und Wege suchen, das Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Ein sehr hilfreiches Buch zur Reflexion der eigenen Kindheit, aber auch der eigenen Elternrolle. Viele praktische Fallbeispiele veranschaulichen die Theorie und zahlreiche Fragen zur eigenen Biografie unterstützen die LeserInnen dabei, einen Blick in die eigene Geschichte zu wagen, um hoch erhobenen Kopfes in eine schöne Zukunft blicken zu können."

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Therese Steiner, Jetzt mal angenommen ... Anregungen für die lösungsfokussierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Carl-Auer, 2011, 248 S., Eur 28,80

Therese Steiner, langjährige Weggefährtin von Insoo Kim Berg und Steve de Shazer, den Pionieren der Lösungsfokussierung, stellt in diesem Buch die besondere Art der Kommunikation dieser Methode in den Mittelpunkt. Neben den Grundannahmen des „Milwaukee-Ansatzes“ vermittelt sie anschaulich, wie man ein therapeutisches bzw. pädagogisches Gespräch lösungs-orientiert aufbaut, den Therapieprozess gestaltet und zum Erfolg führt. Im Kernkapitel des Buches stellt die Autorin die „Frequently Asked Questions“ aus ihrer Praxis zusammen: Wie hält man einen Therapieprozess am Laufen? Wie geht man mit Eltern um, die versuchen, den Therapeuten oder Berater auf ihre Seite zu ziehen? Was tun, wenn ein Jugendlicher Regeln missachtet oder aus der Therapie aussteigen möchte? Aus den Antworten auf diese Fragen entsteht ein alltagstauglicher Führer durch die lösungsfokussierte Arbeit, der in seiner Vielfalt und Praxisnähe nichts zu wünschen übrig lässt.

"Ein Pflichtbuch zum lösungsfokussierten Arbeiten mit Jugendlichen. Spezielle Kommunikations-techniken werden ebenso erklärt, wie Herausfordernde Situationen wie Stehlen, Regelüber-schreitungen, Rückfälle, fehlende Motivation, schwierige Mitteilungen und überforderte Eltern. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem Einsatz von Spielen."

Mark Solms / Oliver Turnbull: Das Gehirn und die innere Welt

Mark Solms, Oliver Turnbull, Das Gehirn und die innere Welt. Neurowissenschaft und Psychoanalyse. Walter Verlag, 4. Aufl. 2010, 360 S., Eur 13,40

Lassen Sich Angst oder Persönlichkeit im Gehirn lokalisieren? Wie entsteht Geist, wie so etwas wie Bewusstsein? Gehirn und Geist – wie hängen sie zusammen? Was haben unsere Gefühle und unser Denken mit neurobiologischen Prozessen zu tun? Gut verständlich erklären Mark Solms und Oliver Turnbull, Pioniere der Neuro-Psychoanalyse, das subtile Zusammenspiel von Gehirn und Psyche. Anhand von jahrzehntelangen Forschungen und eindrucksvollen Fallbeispielen mit hirnverletzten Patienten präsentieren die Autoren neue Entdeckungen über das subtile Zusammenspiel von Gehirn und Psyche. Sie zeigen, warum diese Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften auch Eingang in die Psychotherapie finden sollten.

Faszinierend!

Andreas Krüger: Erste Hilfe für traumatisierte Kinder

Andreas Krüger, Erste Hilfe für traumatisierte Kinder. Walter Verlag, 2010, 193 S., Eur 17,50

Seelische Verletzungen müssen ebenso sorgfältig wie körperliche Wunden behandelt werden. Gerade bei Kindern ist das wichtig. Physische Gewalt jeder Art, Unfälle oder der Verlust eines Angehörigen sind für Kinder kaum zu verkraften und wirken meist traumatisierend. Andreas Krüger beschreibt prägnant, was in diesen Fällen zu tun ist. Jeder Erwachsene kann Erste Hilfe leisten.

Kinder sind auch "zäh", sie können immer wieder Wege und Auswege aus großer Not finden. Wichtig dabei ist richtige Unterstützung. Die LeserInnen werden in die Lage versetzt eine Art "psychische Erste Hilfe" zu leisten. Es geht darum, ein traumatisiertes Kind besser verstehen zu können, um es bei der Verarbeitung von traumatischem Stress unterstützen zu können.

Für Eltern und alle Berufsgruppen, die mit Kindern zu tun haben zum präventiv lesen, damit die Erste Hilfe im Notfall klappt.

Krisenfest - Impulse, Schwierigkeiten zu bestehen

Markus Hofmann, Krisenfest. Impulse, Schwierigkeiten zu bestehen. Down-to-Earth Verlag, 2010, 30 S., Eur 2,00

Krisen sind im Leben unvermeidlich. Die Frage ist, wie Krisen gemeistert und Widerstände im Alltag überwunden werden können. Der Manager Markus Hofmann ergründet in diesem Impulsheft das Mysterium des glücklichen Scheiterns. Er stellt Strategien vor, die helfen , in Krisen gut zu bestehen. Das Impulsheft trägt dazu bei, die Chancen, die in Krisen stecken, für persönliches Wachstum zu nutzen. Fragen und Lebensskizzen sollen inspirieren und ermutigen, das Lebenswerte im »Dennoch« des Daseins zu entdecken. Damit Krise zu einem Fest wird.


"Ein sehr kompaktes, kompetent aufbereitetes Büchlein. Weil man in Krisen sowieso keinen Kopf für umfangreichere Lektüre hat. Am besten gleich im Set mit den anderen Impulsheften des Down-to-earth Verlages kaufen - für sich selbst und zum verschenken."

Impulskarten Hoffnung

Impulskarten Hoffnung, 10 Karten á 10x10 cm, Down to Earth Verlag, Eur 2,80

10 quadratische Karten mit Bildern und inspirierenden Zitaten zum Thema Hoffnung. Verpackt als Set mit 2 x 5 verschiedenen Motiven. Auf der Rückseite jeder Karte regen passende Fragen zur Selbstreflexion an.

"Es könnten ruhig mehr als 5 verschiedene Bilder mit Sprüchen in einem Set sein ;)"

Provokative Therapie

Frank Farrelly, Jeffrey M. Brandsma, Provokative Therapie. Springer, 2009, 263 S., Eur 46,21

Das von Frank Farrelly entwickelte psychotherapeutische Kurzverfahren der Provokativen Therapie setzt auf Humor und befreiendes Lachen als Transmitter für die Botschaften des Therapeuten und hat sich in der Praxis hundertfach bewährt. Der Patient wird dabei nicht als bedauernswertes Opfer behandelt, sondern wie ein Bekannter oder Freund, der auch einmal ein offenes Wort vertragen kann.

Inhalte:

  • Von den Anfängen und der Entwicklung der Provokativen Therapie durch Frank Farrelly
  • Annahmen und Hypothesen der Provokativen Therapie
  • Welche Rolle hat der provokative Therapeut? Wie arbeitet er?
  • Die vier Sprachen des provokativen Therapeuten
  • Zahlreiche Gesprächsbeispiele vermitteln das konkrete Vorgehen sowohl im provozierenden als auch im informativen Teil der Therapiesitzungen
  • Fragen und Antworten geben einen lebendigen Eindruck über die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten
  • Einsatz der Provokativen Therapie als Gruppen- und Familientherapie

Die Methode ist mit einiger Übung und der entsprechenden herzlichen Ausrichtung auch sehr gut übertragbar in die Anwendungsfelder von Supervision, Coaching, Mediation oder einfach für Alltagssituationen, die man lieber mit einem Augenzwinkern meistern möchte ;). Zum Üben empfehlen wir Seminare bei Gisela Amort - www.communicartis.at

Michael Titze - Die heilende Kraft des Lachens

Michael Titze, Die heilende Kraft des Lachens. Mit therapeutischem Humor frühe Beschämungen heilen. Kösel, 6. Aufl. 2007, 367 S., Eur 22,60

Ausgehend vom Pinocchio-Komplex und anhand von Fallberichten aus seiner Praxis vermittelt der Autor Zusammenhänge von Scham, Angst, Humorlosigkeit und Beschämungen aus der Kindheit und zeigt Lösungswege auf, diese lebenshinderlichen Steine mittels Humor zu überwinden.

"Ein gut lesbares Buch mit zahlreichen Übungen am Ende und einem Auszug aus dem "Humor Immersion Training Manual" von Waleed A. Salameh."

Bild - Umschlag

Insa Sparrer, Matthias Varga von Kibéd, Klare Sicht im Blindflug. Schriften zur Systemischen Strukturaufstellung. Carl-Auer, 2010, 285 S., Eur 29,95 (D)

Die räumliche Abbildung von Beziehungen und psychischen Vorgängen hat sich in Therapie und Beratung als Instrument zur Diagnose und Intervention vielfach bewährt. Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer haben mit der Entwicklung der „Systemischen Strukturaufstellungen“ wesentlichen Anteil daran. Ihr enger Bezug zur Praxis wie zur Weiterbildung hat die Autoren veranlasst, das Verfahren fortlaufend weiterzuentwickeln und auszudifferenzieren. In diesem Buch ergänzen die Autoren überarbeitete zentrale Artikel um neue Beiträge zu den Grundlagen und zur Anwendung von Strukturaufstellungen in therapeutischen und beraterischen Kontexten. Daraus entsteht eine „Grammatik der Intuition“, die über einen umfassenden und aktuellen Überblick zur Praxis systemischer Aufstellungsarbeit weit hinausreicht.

"Man kann nicht von Strukturaufstellungen sprechen ohne Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd gelesen zu haben."

Große Handpuppen ins Spiel bringen Olaf Möller, Große Handpuppen ins Spiel bringen. Technik, Tipps und Tricks für den kreativen Einsatz in Kindergarten, Schule, Familie und Therapie. Ökotopia, 2007, 107 S., Eur 16,90
Olaf Möller zeigt auf, welche unterschiedlichen Rollen und Funktionen die Puppe übernehmen kann, und führt auf leicht verständliche Weise in die Spieltechnik ein. Er bietet eine Fülle von Beispielen an pädagogisch motivierten Einsatz der Handpuppen, gibt wertvolle Tipps, wie die Puppen in Gruppen eingebracht werden können und bietet Hilfestellungen für Spielstrategien in kniffligen Situationen. Alle Anregungen sind auf alle Arten von Puppen und Stofftieren übertragbar. Unsere Meinung dazu: es gibt Bücher und Bücher - dieses gehört zu der wertvollen Gruppe von Büchern, die den LeserInnen einerseits Lust machen Neues auszuprobieren und andererseits auch das Vertrauen vermitteln sich dieses Neue zuzutrauen. Spätestens jetzt brauchen Sie eine Puppe!
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